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Außensicht

6. November 2012 Kommentare aus

Wie sehen Menschen und Medien in China, Europa, Südamerika und im Nahen Osten die US-Wahlen und die beiden Präsidentschaftskandidaten? Das wollte die werktägliche Talkshow “Forum” des öffentlich-rechtlichen Radiosenders KQED in San Francisco am Montag vor der Wahl wissen. Hineinhören.

Im Westen was anderes

2. November 2012 Kommentare aus

In US-Wahlkampfreden bringen Politiker selten lateinische Sätze hervor, zitieren selten Alexander Solschenizyn und bringen selten die von politischen Vorfahren propagierte Vernichtung der Ureinwohner Nordamerikas zur Sprache. Aber mit plumpen, inhaltslosen Einzeilern, an die “I’ll be back”-Gouverneur Arnold Schwarzenegger die Kalifornier einst gewöhnte, hatte sein Nachfolger Jerry Brown noch nie was am Hut.

Am Donnerstag war der demokratische Gouverneur Kaliforniens im  neutralen Commonwealth Club in San Francisco, um für seine Proposition 30 zu werben. Die Kalifornier wählen am Dienstag nicht nur den Präsidenten, sie stimmen auch über elf Vorlagen ab. Browns “Prop. 30” ist neben der Initiative zur Abschaffung der Todesstrafe eine der wichtigsten: Er will mit vorübergehenden Steuererhöhungen für Reiche und der Erhöhung der Umsatzsteuer Geld für das angeschlagene Bildungssystem des maroden Golden State hereinbringen. Vor ein paar Wochen lag die Vorlage noch gut im Rennen, jetzt scheint es knapp zu werden. Weiterlesen…

Der Held von Bengasi als Wahlkampf-Spielball

18. Oktober 2012 Kommentare aus

Der Bengasi-Austausch zwischen Barack Obama und Mitt Romney dürfte Romneys schwächster Moment beim zweiten Fernsehduell gewesen sein. Während die Kandidaten an der Ostküste Wortklaubereien zum Anschlag auf die amerikanische Botschaft in Libyen betrieben, gedachten an der Westküste Familie, Freunde und Kollegen des ermordeten US-Botschafters Christopher Stevens.
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Hightech-Schmoozefest mit Obama

8. Oktober 2012 Kommentare aus

Wenige Demokraten würden eine Dinner-Einladung mit Barack Obama ausschlagen. Selbst wenn sie das Vergnügen 20.000 Dollar kostet. Aaron Levie schon. Der Mitgründer und Chef des aufstrebenden Online-Speicherdiensts Box war – gegen 20.000 Dollar – eingeladen, am Montagabend mit rund 100 prominenten und betuchten Vertretern aus dem Silicon Valley und dem US-Präsidenten zu essen. “Ich bin ein großer Obama-Fan, aber ich spende noch nicht so große Summen – ich bin noch nicht mal 30”, sagte der 27-jährige Levie.

Der hibbelige Jungunternehmer mit dem bereits ergrauenden Wuschelhaar könnte beim Einsammeln von Geld manchem Politiker was vormachen. Levie hat bislang 284 Mio. Dollar von Investoren wie SAP Ventures für sein Startup eingesammelt. Aber er habe eine “gute Ausrede” gehabt, erzählt mir Levie am Rande der Boxworks-Kundenkonferenz im Westin St. Francis: “Ich habe hier nur zwei Tage Zeit, um mit den Chief Information Officers zu reden – da kann ich nicht weg.”

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